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EIN ALTES MATERIAL MIT GROSSER ZUKUNFT


Sich im Dschungel der Textilbezeichnungen zurechtzufinden, ist nicht immer einfach. Eine Gruppe von Materialien mit mehreren Markennamen und technischen Bezeichnungen ist Viskose – eine Faser, der viele eine große Zukunft vorhersagen, der aber auch vorgeworfen wird, eine Gefahr für Umwelt und Gesundheit darzustellen.

 

Wir erklären die Zusammenhänge! Rayon wurde 1924 in den USA als Markenzeichen eingetragen und sollte Seide ersetzen, zunächst in Strümpfen und dann auch in anderen Kleidungsstücken. In Deutschland wurde das Material früher als „Kunstseide“ vertrieben, die korrekte technische Bezeichnung lautet jedoch Viskose. Um herkömmliche Viskose herzustellen, wird Holzzellstoff (in erster Linie Zellstoff aus Tannenholz) mithilfe von Chemikalien aufgelöst. Die Viskosemasse wird danach durch Spinndüsen gepumpt, wodurch ein textiler Faden entsteht. Das große Problem beim Herstellungsprozess ist die Substanz, die man herkömmlicherweise zum Spinnen einsetzt: Schwefelkohlenstoff. Er gefährdet die Umwelt und die Gesundheit der Arbeiter in den Fabriken. Daher verfolgen wir als Modeunternehmen die technische Entwicklung der letzten Jahre mit großem Interesse. Tencel ist das beste Beispiel für Innovationen, die ganz ohne den Einsatz gefährlicher Chemikalien auskommen. Die Faser wird aus Eukalyptusholz gewonnen, das ausschließlich aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt.

 

„Schwedische Forscher entwickeln derzeit hochinteressante Methoden, um schwedische Forstbestände zur Gewinnung von nachhaltiger Viskose nutzen zu können“, erklärt Marcus Bergman von Gina Tricot. „Schweden hat enorme Forstbestände und große Erfahrung in der Forstwirtschaft. Außerdem sind Viskosefasern meist weich und haben einen wunderschönen Glanz. Die Tencel-Produkte, die wir derzeit anbieten, sind ausgezeichnete Beispiele hierfür. In Kürze kommen unter anderem fantastische neue Jeansblusen aus diesem Material in unsere Läden!”