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Es gibt die verschiedensten Methoden, um Jeans mit trendigen Abnutzungseffekten zu versehen. Eine äußerst gesundheitsgefährdende Methode ist das früher so beliebte Sandstrahlen, bei dem Sand unter Hochdruck auf den Stoff geschossen wird. Weil die Arbeiter beim Sandstrahlen den feinen Sandstaub einatmen, erkranken viele von ihnen früher oder später an Silikose (Staublunge). Aus diesem Grund spricht sich Gina Tricot gegen dieses Verfahren aus.

Seit 2010 enthalten die Verträge mit unseren Anbietern eine Klausel, die das Sandstrahlen verbietet – ein Verbot, das auch für Unterlieferanten gilt.

 

Verbote sind eine Sache – ihre Einhaltung eine andere. Daher legen wir Wert darauf, dass unsere Anbieter verstehen, warum sie bestimmte Arbeitsweisen nicht praktizieren sollen.  Da es schwer zu sehen ist, auf welche Weise eine Jeans ihre Used-Optik erhalten hat, überprüfen wir regelmäßig die Werke und Fertigungsmethoden unserer Anbieter.

 

Es gibt zahlreiche Alternativen zum Sandstrahlen. Um einer Jeans den richtigen Used-Look zu verpassen, kann sie mit Schleifpapier oder einem Laser bearbeitet, vorgewaschen und/oder chemisch behandelt werden. Die Türkei, unsere größter Bezugsmarkt für Jeans, führte 2009 ein generelles Sandstrahlverbot ein. Da Sandstrahlen aber relativ billig ist und schnell geht, wird das Verfahren in anderen Produktionsländern weiterhin praktiziert. Außerdem ist nicht überall bekannt, welche fatalen Folgen der Einsatz von Sandstrahlern für die Gesundheit der Arbeiter hat. Wir hoffen auf ein weltweites Sandstrahlverbot, damit diese schädliche Methode bald der Vergangenheit angehört.