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GINA <3 FARMERS


Baumwolle ist eine der wichtigsten Pflanzen der Welt. 250 Millionen Menschen leben vom Baumwollanbau, und ohne Baumwolle gäbe es keine Modeindustrie. 


Gleichzeitig wirft der Baumwollanbau Fragen auf. Auf vielen Baumwollplantagen sind Kinderarbeit andere soziale Probleme eher die Regel als die Ausnahme. Zudem werden große Mengen an Pestiziden und Kunstdünger verwendet – oft auf falsche Weise. Und auch der hohe Wasserverbrauch führt vielerorts zu Problemen. 


All diese Probleme visiert die Organisation Better Cotton Initiative an, wenn sie Baumwollbauern zu wichtigen Themen ausbildet. Sie vermittelt, wie wichtig Schulbildung für Kinder ist, wie man verantwortungsvoll mit Chemikalien umgeht und welche effizienten Bewässerungstechniken es gibt. 


Die Better Cotton Initiative kann gute Zuwachsraten verbuchen. 2015 umfasste sie eine Baumwollanbaufläche von zwei Millionen Hektar. 680.000 Baumwollbauern wurden einbezogen, sodass rund 900.000 Tonnen Better-Cotton-Baumwolle auf den Markt gebracht werden konnte. Konkret bedeutet dies weniger Pestizide, einen geringeren Wasserverbrauch und bessere Bedingungen für diejenigen, die in der textilen Wertschöpfungskette am längsten und härtesten mit dem Produkt arbeiten: die Baumwollbauern. Die Expansion ist möglich, weil große Unternehmen und Organisationen hinter dem Projekt stehen. 


Gina Tricot ist seit drei Jahren Mitglied der Better Cotton Initiative: Um unsere Verpflichtungen innerhalb der BCI einzuhalten, arbeiten wir auch mit Cotton Connect zusammen. Wir bezahlen einen so genannten „Farmer support“ – einer unserer wichtigsten Beiträge im Rahmen der BCI-Mitgliedschaft. Die Gelder kommen Ausbildungsprojekten für Baumwollerzeuger zugute, damit sie Verbesserungen beim Anbau einführen können. Ziel der Projekte ist es, das Wissen und die Fähigkeiten der Bauern in Sachen Rentabilität, Umweltschutz und sozialverträgliche Produktionsmethoden zu verbessern. 
Im Rahmen von Cotton Connect werden Bauern im westindischen Bundesstaat Gujarat geschult. Insgesamt haben bisher ca. 2000 Bauern an den Schulungen teilgenommen – und mit jedem Jahr werden es mehr. 


Wir sind stolz darauf, einen Beitrag zum Umdenken in der Baumwollindustrie leisten zu können.