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Reduce, Re-use, Recycle!


Textilrecycling trägt zur Nachhaltigkeit in der Modeindustrie bei und ist ein gutes Beispiel dafür, wie Firmen, Kunden und Organisationen an einem Strang ziehen können.

„Damit die Mode der Zukunft nachhaltig wird, müssen wir an drei Fronten arbeiten“, betont der Nachhaltigkeitsbeauftragte Marcus Bergman. „Die Umweltbilanz eines jeden Kleidungsstücks muss optimiert werden. Um dies zu erreichen, sind nachhaltige Materialien, Fertigungsprozesse und Transporte das A und O. Wichtig ist aber auch, dass wir schöne, hochwertige Produkte herstellen, an denen unsere Kunden lange Freude haben. Zudem brauchen wir ein System das die gesteigerte Verwendung der einzelnen Kleidungsstücke fördert. Hier spielen wohltätige Organisationen eine bedeutende Rolle. Ein weiterer Punkt ist die Entwicklung technischer Lösungen für das Materialrecycling. Mit den heutigen Systemen können Polster- und Dämmstoffe usw. hergestellt werden. Am liebsten wäre es uns aber, wenn wir aus dem recycelten Material neue Kleidung machen könnten!

 

Was ist erforderlich?

 

„Derzeit wird an mehreren vielversprechenden Projekten gearbeitet, beispielsweise soll Baumwolle „geschmolzen“ und in Viskosestoff umgewandelt werden. Dieses Verfahren ist aber noch nicht kommerziell nutzbar, u.a. weil dazu größere Mengen Altkleidung erforderlich sind, als bisher zur Verfügung standen. Daher nehmen wir nun Gebrauchtkleidung an und freuen uns, wenn auch andere Unternehmen in unseren Bahnen denken. Von welchem Unternehmen die Kleidung ursprünglich stammt, spielt für uns keine Rolle – Hauptsache, es wird gespendet statt weggeworfen. Der Altkleidersammlung steht ein großer Wandel bevor. Das Abgeben von Gebrauchtkleidung wird bald genauso alltäglich sein wie das Sammeln von Altpapier.