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THE PERFECTION OF DENIM


„Das Entwickeln von Waschungen und Used-Effekten ist ein Handwerk“, berichtet Hannah Berne-Lehtola, Denimdesignerin und Expertin für Jeanswaschungen. „In der Türkei genießen gute Denimentwickler ein hohes Ansehen. In unseren Fabriken ist deutlich zu sehen, welch wichtige Rolle diese Fachleute für das Unternehmen spielen. Sie müssen nicht nur eine ausgezeichnete Ausbildung absolviert haben, sondern auch das erforderliche handwerkliche Geschick mitbringen. Sie brauchen Feingefühl für Denim und wissen genau, wie man welches Ergebnis erzielt.“ 

 

 

In Istanbul liegen mehrere renommierte Denimfabriken – und im Stadtbild sieht man deutlich, wie trendbewusst türkische Denimliebhaber sind: Hier wird das Beste und Neuste getragen. Der Party-Hotspot Istanbul hat ein pulsierendes Nachtleben, daher spielt Mode eine wichtige Rolle. 

 

„Die Denimhersteller sind sehr stolz auf ihr Handwerk, das man u.a. an den Waschungen und speziellen Used-Effekten erkennt. Für uns als Fashion-Label ist es enorm wichtig, eng mit den Zulieferern zusammenzuarbeiten. Das funktioniert nur, wenn man vor Ort präsent ist. Ich besuche regelmäßig die Fabriken und entwickle Waschungen und Used-Effekte in enger Zusammenarbeit mit den Denim-Kings, wie ich sie nenne.  Sie sind meine Helden!“ 

 

Ist es nicht unnötig, so viel Zeit und Kraft auf beispielsweise Used-Effekte zu verwenden?

 

„Nein, das finde ich nicht. Used-Effekte und Waschungen machen das Produkt aus. Bei den Used-Effekten geht es in der Regel nicht darum, einen abgenutzten Look zu imitieren, vielmehr wird mithilfe schöner Details eine Geschichte erzählt. Am wichtigsten ist es, dass wir mit ganzem Herzen bei der Sache sind! Wenn wir in der Fabrik neue Details entwickeln, spielt die Körpersprache eine ganz wichtige Rolle. Man muss deutlich zeigen, was man gut findet! So überwinden wir Sprachschwierigkeiten. Zudem beherrsche ich inzwischen die wichtigsten türkischen Fachbegriffe. Ich weiß zum Beispiel, wie die verschiedenen Farben und Techniken auf Türkisch heißen. Davon abgesehen kommunizieren wir aber hauptsächlich über Körpersprache und Bilder. Ich habe immer einen Stift dabei und zeichne direkt auf dem Stoff auf, was ich wo haben will.“