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The Silk Route to the Future


Gina Tricot ist ein junges Unternehmen, das stetig international wächst – nicht nur durch Eröffnen neuer Filialen, sondern auch durch Ausbauen der Präsenz an den Orten der Welt, an denen unsere Kleidung produziert wird. Jüngste Neuetablierung: unser neu eröffnetes Büro in Shanghai, einer der aufregendsten Städte Chinas. Durch die Niederlassung in der asiatischen Metropole können wir noch enger mit unseren wichtigen Lieferanten zusammenarbeiten.

Bei Produktion und Handel geht es nicht nur um den Austausch von Waren, sondern auch um den Austausch von Ideen. Dass wir nun in Shanghai ansässig sind, einer der dynamischsten Städte der Welt mit einer urbanen Landschaft in ständiger Veränderung, bringt sowohl positive Aspekte als auch Herausforderungen mit sich.

„Denjenigen unter uns, die nun die Chance erhalten, in China zu arbeiten, stehen einmalige Erlebnisse und Erfahrungen bevor“, meint Emma Garotte, Leiterin des Büros in Shanghai. „Gleichzeitig haben wird natürlich auch viele Herausforderungen zu meistern. Wir müssen uns mit den kulturellen Unterschieden zwischen Schweden und China vertraut machen und Schwierigkeiten bei der Kommunikation überwinden. Das Tempo in unserem Geschäft ist hoch, daher ist es wichtig, vor Ort präsent zu sein und eine Vertrauensbasis aufzubauen.“

China ist der weltgrößte Bekleidungshersteller – und zudem das größte Baumwollanbauland der Welt. Ungefähr die Hälfte aller Kleidung, die weltweit verkauft wird, stammt aus China. Ca. 200 Millionen Menschen sind in der chinesischen Textilindustrie beschäftigt.

Die großen Herausforderungen der chinesischen Textilindustrie sind ein verringerter internationaler Handel infolge der brisanten wirtschaftlichen Lage der letzten Jahre, steigende Rohstoffpreise und strengere Anforderungen an Nachhaltigkeitsaspekte.

„Die Umstellung hin zu einer umweltfreundlicheren Textilindustrie wird deutlich von offizieller Seite propagiert, unter anderem als fester Bestandteil des derzeitigen Fünfjahresplans“, erläutert Marcus Bergman, bei Gina Tricot für Nachhaltigkeitsfragen verantwortlich. „Selbstverständlich wollen wir zu dieser Entwicklung beitragen. Das Büro in Shanghai hat schon jetzt zeigen können, wie es uns dank der Präsenz vor Ort auf schnellere, einfachere Weise als bisher mit innovativen, nachhaltigen Materialien versehen kann. Solche Ergebnisse ermutigen uns und bestätigen, dass es kein Fehler war, uns auf einem Markt zu etablieren, der noch einen langen Weg bis zum Erreichen hundertprozentiger Nachhaltigkeit vor sich hat.  Genau wie die Seidenstraße im 13. und 14. Jahrhundert durch den Austausch von Ideen vorangetrieben wurde, kann auch der Austausch vieler kleiner Ideen heute einen großen Beitrag zur zukünftigen Entwicklung leisten.“